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Dr.-Ing. Roland Bless



LaTeX Style/Class für wissenschaftliche Arbeiten
(z.B. Diplom-, Studienarbeiten, Dissertationen)



Willkommen LaTeX-Benutzer!

Ich habe mir einmal die Arbeit gemacht, eine Klasse für LaTeX 2e zu schreiben, die für Diplom- und Studienarbeiten brauchbar ist. Davon könnt Ihr nun profitieren. Einfach auf den folgenden Link klicken und die Datei runterladen (Format: GZip und tar - auspacken unter Unix mit: gtar -xzvf wissdoc.tar.gz):
wissdoc.tar.gz (r60) (158KBytes, Friday, 11-Oct-2013 12:18:17 CEST)

Änderungen
r60: Neues Titelblatt für KIT, Änderungen im Makefile, Änderung des Default-Bibtex-Styles zurück auf itmalpha
r45: Anpassungen an neueres pdflatex, UTF-8 nun Standard (iso-8859-1 gibt's auch noch).

Dies ist ein kleines Paket, welches ein Layout für Diplom- oder Studienarbeiten zur Verfügung stellt. Das Paket ist für LaTeX2e gedacht (mehr zu LaTeX2e siehe unten; Version mindestens 1995/12/01, da InputEncoding verwendet wird). Die TeX-Sourcen enthalten derzeit Umlaute in UTF-8-Codierung, der Unterordner iso-8859-15 enthält noch die Version für ISO 8859-15 (Latin1). Der TeX-Source ist mit echten Umlauten besser lesbar, daher empfehle ich Euch dringend, Umlaute zu verwenden (PC-Umlaute gibt's natürlich auch ==> schaut mal im "inputenc" Paket nach). Ohne das InputEncoding geht's vermutlich auch mit älteren LaTeX2e-Versionen.
NEU: Die Einstellungen sollten bei Verwendung von pdflatex (>0.14e) eine vernünftige PDF-Datei erzeugen.

Hauptbestandteil ist die Datei "wissdoc.cls", welche die notwendigen Anpassungen vornimmt. "diplarb.tex" ist die Hauptdatei, welche die anderen Teile der Arbeit einbindet und durch "pdflatex diplarb" bzw. "latex diplarb" übersetzt werden muss (siehe Makefile). Die Hauptdatei solltet Ihr Euren Bedürfnissen entsprechend anpassen. Die Titelseite ist nur ein Vorschlag und bindet zwei Logos ein.

Ein kurzer Überblick:

  • wissdoc.cls - Klassendefinition für Diplom-/Studienarbeiten
  • diplarb.tex - Hauptdatei, die weitere Teile einbindet
  • macros.tex - einige mehr oder weniger nützliche Macros
  • (mit \ignore{...} lässt sich zum Beispiel etwas auskommentieren, mit \anm{...} kann man Anmerkungen einfügen). Nicht unbedingt notwendig.
  • titelseite.tex - Beispiel für eine Titelseite
  • erklaerung.tex - Notwendige Erklärung für eine Diplomarbeit
  • einleitung.tex - (Nahezu) leere Schablone
  • analyse.tex - (Nahezu) leere Schablone
  • entwurf.tex - (Nahezu) leere Schablone
  • implemen.tex - (Nahezu) leere Schablone
  • eval.tex - (Nahezu) leere Schablone
  • zusammenf.tex - (Nahezu) leere Schablone
  • diplarb.bib - Beispiel für eine BiBTeX-Datei (Literaturdatenbank)
  • diplarb.ist - Für Makeindex notwendig, siehe Makefile
  • Makefile - Beispiel-Makefile, welches Aufrufe zeigt, funktioniert aber nur eingeschränkt korrekt...
  • itmalpha.bst - BibTeX Style File für Literaturangaben mit 4 Buchstaben
  • itmabbrv.bst - BibTeX Style File für Literaturangaben mit 4 Buchstaben (gekürzte Vornamen im Literaturverzeichnis)
  • logos/ - Verzeichnis, das Logos enthält
  • images/ - leeres Verzeichnis, in das die Bilder kommen (für die PDF-Datei müssen aus den .eps- .pdf-Dateien erzeugt werden [funktioniert mit gs6.50 ganz gut, s. scripts/generatePDFfromEPS], zum Einbinden der Bilder sollte daher die Endung .eps weggelassen werden!)
  • scripts/ - Mehr oder weniger nützliche Skripte
    • Bitte beachten:
      Zur Erzeugung einer PDF-Datei mit pdflatex müssen u.U. vorher die .aux-Dateien vollständig gelöscht werden (s. Makefile), ansonsten kann es zu Fehlermeldungen kommen (die sollten aber nach vorherigem "make clean" verschwinden). Die verwendeten Fonts müssen als Postscript-Type-1-Font zur Verfügung stehen, ansonsten sieht die Ausgabe auf dem Bildschirm sehr schlecht aus (das kommt durch Verwendung von Postscript-Type-3-Fonts, Drucken ist aber trotzdem ok). Daher wird als Zeichensatz "ae" (almost european) verwendet, der auf den cm-Fonts aufbaut, die als Type-1 vorliegen. Näheres dazu in der TeX-FAQ auf http://www.dante.de/. Die Bilder müssen (derzeit) für pdflatex auch als PDF vorliegen. Zur Wandlung kann das beigelegte Script generatePDFfromEPS bzw. "epstopdf" verwendet werden, welches ghostscript (gs) dazu einsetzt. Erst ab gs 6.50 funktioniert die Fontbehandlung ausreichend gut, so dass auch in den Bildern keine Type-3-Fonts mehr kodiert werden (falls nicht unbedingt notwendig) und damit die Bilder auch am Bildschirm in hoher Qualität wiedergegeben werden.

      Literatur zu LaTeX (2e):

      1. Leslie Lamport: "Das LaTeX-Handbuch", Addison-Wesley 1995
      2. Goosens, Mittelbach, Samarin: "Der LaTeX-Begleiter", Addison-Wesley 1995

      Referenz und Grundbefehle sind in 1. zu finden, 2. erklärt Zusatzpakete, die einem Dokument ein individuelleres Aussehen verleihen können. Außerdem gibt es hier noch eine Kurzanleitung zu LaTeX2e als Postscript oder im LaTeX-Source.

      Um Abbildungen zu erzeugen, sollte euer Programm sauberes Encapsulated Postscript (EPS, EPSF) erzeugen können. Für UNIX gibt es z.B. das frei verfügbare Zeichenprogramm xfig. Powerpoint-Zeichnungen kann man auch nehmen, wenn man einen Postscript-Druckertreiber verwendet. Leider haben die Windows-Treiber einige unangenehme Eigenschaften, die häufig "schwer verdaulichen" Postscript-Code produzieren, der Schwierigkeiten erzeugt, wenn man ihn als EPS-Datei einbindet. D.h. manche Drucker geben die Zeichnungen aus, andere wiederum nicht und löschen z.B. Teile der gleichen und nachfolgenden Seite. Abhilfe schafft hier das Tool ps2eps, welches eine korrekte Bounding-Box erzeugt und den Postscript Code bereinigt.

      Weitere Links zu LaTeX:

      letzte Änderung:  10.12.2009
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